Kommen auch Haare in die Wechseljahre? Die Frage ist irgendwie rhetorisch – schließlich ist der ganze Körper, mit Haut und Haar, bei den Wechseljahren involviert.Vielen Frauen fallen die Veränderungen zunächst schwer, da vor allem volles, langes Haar für Jugend und Gesundheit steht.Ich habe Dr. Verena Breitenbach zu dem Thema befragt: Die beratende Gynäkologin für Hair Biology spricht mit mir über weniger Östrogen während der Menopause, stark beanspruchtes Haar und die richtige Pflege.

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Victoria: Dr. Verena Breitenbach, worauf muss sich unser Körper in den Wechseljahren einstellen?


Dr. Verena Breitenbach
: In den meisten Fällen gehören Hitzewallungen, Schlafstörungen, Unwohlsein und eine verringerte Leistungsfähigkeit zur Menopause. Auch vaginale Atrophie, Libidoverlust und Hauttrockenheit können Symptome sein. Nicht nur sinkt der Östrogenspiegel in den Wechseljahren, häufig steigt auch der Testosteronspiegel. Dies kann zu Haarausfall und verstärktem Haarwuchs an anderen Körperstellen führen.

Victoria: Warum fordert weniger Östrogen unser Haar besonders heraus?

Dr. Verena Breitenbach: Sinkt der Östrogenspiegel in den Wechseljahren, werden die Haarwurzeln weniger stimuliert. Die Folge: Die Wachstumsphase verkürzt sich und gleichzeitig verlängert sich die Ruhephase. Beide Faktoren lassen das Haar dünner werden, da sich nicht mehr so viele Haare gleichzeitig auf dem Kopf befinden. Ferner sind sie ein Gegenspieler der männlichen Hormone. Wenn die Östrogene also abfallen, kann das Testosteron Haarausfall begünstigen.

Victoria: Können wir etwas dagegen tun?

Dr. Verena Breitenbach: Ob mit Wechseljahrbeschwerden oder ohne, jede Frau tut sich mit einem ausgeglichenen Lebensstil, gesunder Ernährung, Bewegung und einer lebensfrohen Haltung etwas Gutes. Eine passende Haarpflege für prachtvolles Haar sorgt dann zusätzlich für ein gutes Gefühl!

Victoria: Also brauchen schöne Haare in den Wechseljahren mehr als nur Shampoo?

Dr. Verena Breitenbach: Ja, ein Shampoo dient vor allem der Reinigung von Kopfhaut und Haaren. Deshalb ist die Konzentration von Pflegestoffen in Shampoos vergleichsweise niedrig. Um das Haar umfangreich zu pflegen, benötigt es aber die Unterstützung von Pflegespülung, Maske und Spezial-Seren. Hier kommen die pflegenden Inhaltsstoffe in sehr viel höherer Konzentration vor. Für zusätzliche Unterstützung in den Wechseljahren nutzt man am besten Produkte aus einer Kollektion, die optimal aufeinander abgestimmt sind und Nährstoffe wie Provitamin B5, weißen Tee und Vitamin B3 enthalten.

Victoria: Was sollten wir bei der Pflege unserer Haare lieber lassen?

Dr. Verena Breitenbach: Nicht zu Produkten greifen, die feines Haar beschweren. Auch zu heißes Haarewaschen und zu viel Styling, häufige Dauerwellen, zu viel Sonne, zu heißes Föhnen, permanentes Glätten können das Haar strapazieren.

Victoria: Und worauf schwören Sie persönlich für schöne Haare in den Wechseljahren?

Dr. Verena Breitenbach: Ich setze auf viel frische Luft, die richtige Haarpflege, Kopfhautmassagen, nicht zu heißes Föhnen, mit Naturborsten bürsten, die Spitzen immer wieder mit Ölen pflegen, zuckerarm essen, aktiv und mit sich im Einklang sein.

 

Pflegetipp für dein Haar

Dr. Verena Breitenbach: Wir passen unsere Hautpflege den unterschiedlichen Phasen unseres Lebens an – wieso sollte dasselbe nicht auch für unser Haar gelten? Die Wissenschaftler von Hair Biology haben deshalb Meno Balance entwickelt, eine Pflegekollektion speziell für starkes, gesundes Haar vor und in den Wechseljahren. Die Serie aus Shampoo, Spülung, Serum und Haarmaske enthält Nährstoffkomplexe mit Provitamin B12, Vitamin B3, Vitamin B7 und weißen Tee – alles, was unsere Haare jetzt brauchen, um strahlend schön zu bleiben.


Hast du noch einen persönlichen Haarpflegetipp? Dann hinterlasse einen Kommentar unter diesem Artikel!