Wir erleben die Wechseljahre alle in unterschiedlichster Ausprägung. Was viele von uns kennen, ist, dass es heißer hergeht, als es uns vielleicht lieb ist: Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen zählen zu bekannten Symptomen. Wir verraten euch sechs Tipps, die ein wenig Milderung verschaffen.

Heiße Wechseljahre: Schwitzen wir alle?
Schweißausbrüche & Wechseljahre: Warum schwitzen wir?
6 Tipps gegen Hitzewallungen: „Wechseljahre, bitte einmal runterdrehen!“

Heiße Wechseljahre: Schwitzen wir alle?

Fast! Tatsächlich erleben drei Viertel aller Frauen Hitzewallungen und den sogenannten Nachtschweiß während dieses Übergangs in die neue Lebensphase. Grund dafür sind wie so oft die Hormone. Bei manchen ist es nur ein Kurztrip in die Tropen, bei anderen zieht sich diese Reise über mehrere Jahre. Das Ergebnis ist aber bei allen gleich: Wir fühlen uns dabei nicht wohl und können nachts nicht gut schlafen.

Schweißausbrüche & Wechseljahre: Warum schwitzen wir?

In der Menopause nimmt die Östrogen-Konzentration im Körper ab. Unser Hypothalamus findet das, gelinde gesagt, ein bisschen irritierend. Ungünstig, denn er ist der Teil des Hirns, der unsere Temperatur regeln soll. Das Wärmezentrum schaltet dann manchmal auf „warm“, auch wenn es gar nicht warm ist. Und der Rest des Körpers? Der macht zur Sicherheit erst einmal das, was er gut kann – den eingebauten Kühlreaktor anwerfen und Schweiß produzieren. Das besonders gerne auch nachts, ohne dabei aber eine bestimmte Regelmäßigkeit an den Tag zu legen. Also, heiße Träume haben wir uns ja irgendwie anders vorgestellt. Aber nicht verzagen, wir können uns Linderung verschaffen!

6 Tipps gegen Hitzewallungen: „Wechseljahre, bitte einmal runterdrehen!“

  1. Kleiner Küchencheck für einen kühlen Kopf
    Gilt auch für Menschen, die nicht in den Wechseljahren sind: Heiße Getränke, scharfe Gerichte, Alkohol, Koffein, Schokolade sowie Getreideprodukte und viel Zucker können das Schwitzen grundsätzlich begünstigen. Also: Ausprobieren lohnt sich, vielleicht hilft es schon, die eine oder andere Sache wegzulassen.
  2. Immer schön cool bleiben!
    Dass man den Alltagsstress nicht für immer in die Ferien schicken kann, ist klar. Dennoch sorgt auch er für manchmal für Hitzewallungen. Also begrüßen wir Methoden und Hobbys zur Entspannung wie zum Beispiel Yoga vor dem Schlafengehen, Meditation am Morgen oder auch Malen sowie Walking.
    Wenn ihr neben Hitzewallungen auch unter einer sensiblen Blase leidet, helfen Produkte wie Always Discreet Einlagen bei Blasenschwäche. Die ultradünnen Einlagen saugen Feuchtigkeit auf und neutralisieren Gerüche. Das gibt euch ein rundum sicheres Gefühl – und wirkt ebenfalls stressmindernd.
  3. Wechseljahre, schwitzen, trinken!
    Wenn wir schon schwitzen, dann wenigstens bildschön! Wer unter Hitzewallungen und Nachtschweiß leidet, verliert viel Flüssigkeit. Um trockener, juckender Haut vorzubeugen, sollte man viel trinken. Wir raten zu mindestens zwei Litern am Tag.
  4. Iss, mein Kind
    Studien haben gezeigt, dass sich Hitzewallungen auch dann einstellen können, wenn der Blutzucker zwischen den Mahlzeiten zu stark abfällt. Regelmäßiges Essen kann dem entgegenwirken. Wenn ihr euch zwischendurch einen Snack genehmigen möchtet, greift zum Beispiel zu Rohkost, Obst und Sauermilchprodukten.
  5. Kleine Kräuterkunde lohnt sich
    Tatsächlich ist gegen unsere „Rückkehr in den Brutkasten“ ein Kraut gewachsen: Salbei. Salbeiextrakt oder –tee sollen eine regulierende Wirkung auf unser Wärmezentrum haben und die Schweißproduktion hemmen. Weitere Pflanzen, die helfen sollen, sind die Traubensilberkerze (als Arznei) und der Frauenmantel (als Tee). Lasst euch hinsichtlich der Dosierung, Anwendung, aber auch unerwünschten Effekten am besten in der Apotheke oder von frauenheilkundlichem Personal beraten.
  6. Ein Sommernachtstraum – das ganze Jahr
    Da kann es draußen noch so kalt sein, wenn wir mal wieder „die Hitze“ haben, kommt uns bestimmt kein Flanellschlafanzug oder -bezug ins Bett. Leichte Baumwollwäsche, die gut „atmen“ kann, ist jetzt unser Ding gegen nächtliches Schwitzen. Wechseljahre, gut und schön, aber doch bitte gut ausgeschlafen, oder?

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